+

Heuschnupfen

Was ist Heuschnupfen?

Heuschnupfen wird in der Fachsprache als „Rhinokonjunktivitis allergica“ bezeichnet. Dabei handelt es sich um eine entzündliche Erkrankung der Nasenschleimhaut und der Augen. Die Erkrankung entsteht nach Einatmung von sog. Allergenen (z. B. Baum-, Gräser- oder Getreidepollen).

Ein „westlicher Lebensstil“ steht im Verdacht, Allergien zu begünstigen.

Hauptauslöser sind sämtliche Arten von Pollen. Ab 1200 Höhenmeter lassen allergische Symptome nach, da sich weniger Pollen in der Luft befinden. Der Klimawandel sorgt zusätzlich für eine Ausdehnung der Pollensaison. Regenwetter reduziert die Zahl der Pollen in der Luft drastisch. Daher ist für Menschen mit Pollenallergie nach dem Regen der Aufenthalt im Freien angenehmer. Nachts sind weniger Pollen in der Luft unterwegs als tagsüber. Eine Kindheit auf dem Land, insbesondere auf dem Bauernhof, soll einen schützenden Effekt haben, da man früh mit potenziellen Allergen in Kontakt kommt und somit weniger anfällig für die Ausbildung einer allergischen Reaktion ist.

Die Wahrscheinlichkeit, an allergischem Asthma, Heuschnupfen und anderen allergischen Symptomen zu leiden, ist bei den ehemaligen Bauernhof-Kindern um über 50 Prozent geringer als bei Kindern aus der Stadt. Frauen sind häufiger betroffen als Männer. In Deutschland sind etwa 15 Prozent der Einwohner betroffen. Heuschnupfen kann familiär gehäuft auftreten. 

Fotos an den Hautarzt schicken und Diagnose erhalten!

Ärztliche Hilfe nach ⌀ 7 Std, Erstattung durch 60 % der gesetzlichen und alle privaten Krankenversicherungen, Wahl aus mehr als 500 Hautarztpraxen

Krankenversicherung & Arzt auswählen

Hautproblem beschreiben

Fotos hochladen

Fotos an den Hautarzt schicken und Diagnose erhalten!

Krankenversicherung & Arzt auswählen

Hautproblem beschreiben

Fotos hochladen

Welche Ursachen hat er und was sind sie Auslöser?

Heuschnupfen entsteht, wenn das Immunsystem erlernt, auf eigentlich harmlose Substanzen, wie beispielsweise Blütenpollen, Abwehrreaktionen zu entwickeln.

Der Lernprozess entsteht in zwei Schritten:

Beim ersten Kontakt zwischen Immunsystem und künftigen Allergen kommt es noch zu keiner spürbaren Reaktion. Dafür beginnt im Körper eine Sensibilisierung, d.h. es werden spezielle Antikörper gegen das sog. Allergen gebildet.

Beim nächsten Zusammentreffen ist das Immunsystem vorbereitet und es kommt zur Ausschüttung entzündungsfördernder Botenstoffe. Der bekannteste Vertreter ist das Histamin. Die Botenstoffe führen bei den Betroffenen zum Auftreten der typischen Symptome. 

Was sind die Symptome?

Heuschnupfen äußert sich in den meisten Fällen durch Niesen, eine laufende und verstopfte Nase und geschwollenen Nasennebenhöhlen. Außerdem kann es zu geröteten und/oder geschwollenen Augen kommen. Oftmals geht die Erkrankung mit starkem Juckreiz an den betroffenen Stellen einher.  

Welche Hautregionen sind betroffen?

Die Symptome machen sich meist im Gesicht bemerkbar. Besonders die Nase und der Rachen sind stark betroffen. Aber auch die Augen können unter Umständen unter der Krankheit leiden. In manchen Fällen sind auch die Ohren betroffen.  

Sie leiden unter Heuschnupfen?

Finden Sie die passende Behandlung bei OnlineDoctor!

Wie verläuft die Behandlung?

Betroffene sollten entsprechende Allergene weitestgehend meiden. Die Behandlung hängt von der Intensität der Reaktionen und der genauen Art von Pollen oder Gräsern ab.

Eine Behandlung kann, wenn nötig, medikamentös erfolgen. Zum Beispiel durch:

  • Antihistaminika (z. B. Desloratadin Tabletten, welche nicht verschreibungspflichtig sind. hier auf nicht sedierende/nicht müde machende Präparate achten).
  • Nasenspray (auch mit niedrig dosiertem Kortison, nicht verschreibungspflichtig)
  • Augentropfen.

Eine Hyposensibilisierungsbehandlung bietet zwar längerfristige Erfolge, dauert aber häufig zwei bis drei Jahre. 

Die richtige Therapie bzw. Behandlung sollte besonders in schweren Fällen mit dem behandelnden Arzt/der behandelnden Ärztin abgesprochen werden.

Unsere Hautärzte und Hautärztinnen

Bei OnlineDoctor können Sie zwischen 500 niedergelassenen Hautärztinnen und Hautärzten in Deutschland wählen. Klicken Sie einfach auf die Karten und finden Sie eine Fachärztin/einen Facharzt in Ihrer Nähe. So können Sie schnell und einfach Ihr Hautproblem durch eine lokale Praxis online abklären lassen.

Der ICD-Code für Rhinokonjunktivitis allergica

Der ICD-Code für allergische Rhinopathie (Heuschnupfen) lautet J30.1.

Was ist ein ICD-Code?

Jegliche medizinische Dokumente enthalten ICD-Codes (International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems). Mit diesem weltweit anerkannten System, werden medizinische Diagnosen einheitlich benannt.

Häufig gestellte Fragen

Wir haben hier die wichtigsten Informationen für Sie zusammen gestellt. Sollten Sie noch weitere Fragen haben, finden Sie sämtliche Antworten in den FAQs.

OnlineDoctor ist der größte Anbieter für digitale Hautchecks in Deutschland. Über die Plattform können Sie Fotos eines Hautproblem zu einem Hautarzt bzw. Hautärztin Ihrer Wahl schicken. Innerhalb von maximal 48 Stunden erhalten Sie eine Diagnose und persönliche Handlungsempfehlungen. OnlineDoctor eignet sich zur Einschätzung von Hautproblemen aller Art (z.B. Ausschlag, Akne, Ekzem, Geschlechtskrankheiten).

Alle privaten Krankenkassen und 60% aller gesetzlichen Krankenversicherungen, wie die Techniker Krankenkasse, zahlreiche AOKs und BKKs übernehmen die Kosten des Foto-Hautchecks bereits. Bitte überprüfen Sie die aktuelle Liste an teilnehmenden Krankenversicherungen. Wenn Ihre Krankenversicherung noch nicht bei der Auflistung dabei ist, können Sie die teledermatologische Beratung als Selbstzahler*in für 38,87 Euro nutzen.

Bei OnlineDoctor entscheiden Sie selbst, wer sich Ihr Hautproblem anschaut. Wenn Sie Ihre Anfrage gestartet haben, können Sie entweder nach Praxen in der Nähe eines Ortes suchen oder direkt den Namen einer Ärztin bzw. eines Arztes eingeben.

Innerhalb von durchschnittlich 7 Stunden, maximal in 48 Stunden erhalten Sie eine Diagnose und Handlungsempfehlung Ihres Arztes oder Ihrer Ärztin.

Innerhalb von durchschnittlich 7 Stunden, maximal in 48 Stunden erhalten Sie eine Diagnose und Handlungsempfehlung Ihres Arztes oder Ihrer Ärztin.

Sie benötigen drei Fotos aus verschiedenen Blickwinkeln Ihres Hautproblems für eine digitale Diagnose. Die Fotos können in den gebräuchlichen Dateiformaten JPG und PNG hochgeladen werden. Das Hochladen von Fotos als PDF oder Word-Dokument ist nicht möglich.