+

Melasma

Was ist Melasma?

Melasma, auch als Chloasma bezeichnet, ist eine Pigmentstörung der Haut, die durch eine Überproduktion des Pigments Melatonin hervorgerufen wird. Erkannt wird die Hautveränderung an den typischen dunkelbraunen Pigmentflecken (Hyperpigmentierung). Eine weitere Bezeichnung ist Schwangerschaftsmaske, da Melasma häufig während der Schwangerschaft aufgrund der hormonellen Umstellung auftritt. Weitere Gründe für das Entstehen der Hyperpigmentierung können die Einnahme von oralen Kontrazeptiva, also Verhütungsmittel, die über den Mund eingenommen werden, oder Sonneneinstrahlung sein.

Fotos an den Hautarzt schicken und Diagnose erhalten!

Ärztliche Hilfe nach ⌀ 7 Std, Erstattung durch 60 % der gesetzlichen und alle privaten Krankenversicherungen, Wahl aus mehr als 600 Hautarztpraxen

Krankenversicherung & Arzt auswählen

Hautproblem beschreiben

Fotos hochladen

Iphone macht Bild eines Armes mit Ausschlag

Fotos an den Hautarzt schicken und Diagnose erhalten!

Krankenversicherung & Arzt auswählen

Hautproblem beschreiben

Fotos hochladen

Iphone macht Bild eines Armes mit Ausschlag

Was sind die Symptome?

Melasma äußert sich durch unregelmäßige braune Flecken auf der Haut, meist auf beiden Seiten des Gesichts. Weitere Symptome wie Juckreiz oder Schmerzen treten bei Pigmentstörungen nicht auf.

Was sind die Ursachen und Risikofaktoren?

Bei einer Hyperpigmentierung produzieren Pigmentzellen, die sogenannten Melanozyten, erhöhte Mengen des Pigments Melanin, wodurch die Haut dunkler erscheint. Durch die ungleichmäßige Verteilung entstehen Pigmentflecken.

Die genaue Ursache von Melasma ist noch nicht vollständig geklärt. Es wird davon ausgegangen, dass eine Kombination aus genetischen und umweltbedingten Faktoren eine Rolle spielt. Zu den Ursachen gehören:

  • Genetische Prädisposition: Menschen mit einer familiären Vorgeschichte von Melasma haben ein höheres Risiko, die Krankheit zu entwickeln.
  • Hormonelle Veränderungen: Schwangerschaften, die Einnahme von oralen Kontrazeptiva, also Verhütungsmittel, die über den Mund eingenommen werden, oder Hormonersatztherapien können die Entwicklung von Chloasma begünstigen.
  • Sonneneinstrahlung: Ultraviolette Strahlung (UV-Strahlung) von der Sonne ist der wichtigste Umweltfaktor, der Melasma auslöst oder verschlimmert.
  • Andere Faktoren: Bestimmte Medikamente, Kosmetika oder Erkrankungen, wie zum Beispiel autoimmune Schilddrüsenerkrankungen, können ebenfalls das Risiko von Melasma erhöhen.

Gut zu wissen

Das Pigment Melanin verleiht nicht nur den Augen, Haaren und der Haut ihre Farbe, sondern schützt die Haut auch vor UV-Strahlung, indem sie das UV-Licht absorbiert. Wichtig zu beachten ist, dass dieser Schutz nicht ausreichend ist und Sonnenschutzmittel dennoch verwendet werden sollen.

Welche Körperregionen sind betroffen?

Häufig ist die Mitte des Gesichts betroffen. Auch auf den Wangen, an den Schläfen, auf der Stirn, auf der Oberlippe und auf der Nase können Pigmentflecken auftauchen. In seltenen Fällen treten Chloasma-Flecken auf den Unterarmen auf.

Welche Personen sind betroffen?

Aufgrund von Schwangerschaft und oralen Kontrazeptiva sind vermehrt Frauen von Melasma betroffen. Am häufigsten tritt die Hautveränderung bei dunkelhäutigeren Personen auf. Menschen, die öfter der Sonne ausgesetzt sind, leiden ebenfalls vermehrt an Melasma.

Sie leiden unter Pigmentflecken?

Lassen Sie Ihre Pigmentflecken jetzt schnell und diskret abklären.

Wie verläuft die Behandlung?

Die Behandlung von Melasma kann schwierig sein und erfordert oft eine Kombination verschiedener Therapien. Zu den gängigen Behandlungsmethoden gehören:

  • Lichtschutz: Der wichtigste Teil der Behandlung ist der Schutz der Haut vor Sonneneinstrahlung. Dies sollte durch die Verwendung von Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF 30 oder höher) und einem Breitbandspektrum, das sowohl UVA- als auch UVB-Strahlen blockiert, erfolgen. Da die meisten chemischen Sonnenschutzmittel nur vor ultraviolettem Licht schützen, aber nicht vor sichtbarem Licht, sollten Betroffene ein getöntes Schutzmittel nutzen, welches auch Zinkoxid oder Titandioxid enthält.
  • Lokaltherapien: Der Dermatologe oder die Dermatologin verschreibt verschiedene Cremes, Lotionen und Gele, die zur Aufhellung der Hautpigmentierung eingesetzt werden. Diese Cremes enthalten Wirkstoffe wie Hydrochinon, Tretinoin oder ein Kortikosteroid. Reagiert die Haut nicht auf diese Wirkstoffe, können chemische Peelings mit Glykolsäure oder Trichloressigsäure angewendet werden. Während der Schwangerschaft ist die Verwendung von chemischen Peelings mit Glykolsäure sicher. Die Anwendung von Hydrochinon und Tretinoin ist hingegen nicht sicher.
  • Orale Medikamente: In einigen Fällen werden orale Medikamente wie Tranexamsäure zur Behandlung von Melasma eingesetzt.
  • Laser- und Lichttherapien: Verschiedene Laser- und Lichttherapien können zur Aufhellung der Hautpigmentierung und zur Verbesserung des Erscheinungsbildes von Melasma eingesetzt werden.

Wann zum Hautarzt?

Es gibt eine Vielzahl an Erkrankungen, die wie Melasma mit einer Hyperpigmentierung zusammenhängen. Dazu gehören zum Beispiel Altersflecken, Café-au-lait Flecken, Muttermale oder auch Melanome (Hautkrebs). Um die richtige Diagnose zu erhalten, Hautkrebs auszuschließen und eine geeignete Behandlung zu starten, ist es ratsam, bei der Feststellung einer Pigmentstörung einen Dermatologen oder eine Dermatologin zu kontaktieren.

Hautarzt in der Nähe finden

Bei OnlineDoctor können Sie zwischen 600 niedergelassenen Hautärztinnen und Hautärzten in Deutschland wählen. Klicken Sie einfach auf die Karten und finden Sie eine Fachärztin/einen Facharzt in Ihrer Nähe. So können Sie schnell und einfach Ihr Hautproblem durch eine lokale Praxis online abklären lassen.

Der ICD-Code für Melasma?

Der ICD-10 Code für Melasma lautet L81.1.

Lesen Sie auch: Melanom, Vitiligo

Dieser Beitrag könnte Sie auch interessieren:

Hautkrebs rechtzeitig erkennen

Häufig gestellte Fragen

Wir haben hier die wichtigsten Informationen für Sie zusammen gestellt. Sollten Sie noch weitere Fragen haben, finden Sie sämtliche Antworten in den FAQs.

OnlineDoctor ist der größte Anbieter für digitale Hautchecks in Deutschland. Über die Plattform können Sie Fotos eines Hautproblem zu einem Hautarzt bzw. Hautärztin Ihrer Wahl schicken. Innerhalb von maximal 48 Stunden erhalten Sie eine Diagnose und persönliche Handlungsempfehlungen. OnlineDoctor eignet sich zur Einschätzung von Hautproblemen aller Art (z.B. Ausschlag, Akne, Ekzem, Geschlechtskrankheiten).

Alle privaten Krankenkassen und 60% aller gesetzlichen Krankenversicherungen, wie die Techniker Krankenkasse, zahlreiche AOKs und BKKs übernehmen die Kosten des Foto-Hautchecks bereits. Bitte überprüfen Sie die aktuelle Liste an teilnehmenden Krankenversicherungen. Wenn Ihre Krankenversicherung noch nicht bei der Auflistung dabei ist, können Sie die teledermatologische Beratung als Selbstzahler*in für 38,87 Euro nutzen.

Bei OnlineDoctor entscheiden Sie selbst, wer sich Ihr Hautproblem anschaut. Wenn Sie Ihre Anfrage gestartet haben, können Sie entweder nach Praxen in der Nähe eines Ortes suchen oder direkt den Namen einer Ärztin bzw. eines Arztes eingeben.

Innerhalb von durchschnittlich 7 Stunden, maximal in 48 Stunden erhalten Sie eine Diagnose und Handlungsempfehlung Ihres Arztes oder Ihrer Ärztin.

Innerhalb von durchschnittlich 7 Stunden, maximal in 48 Stunden erhalten Sie eine Diagnose und Handlungsempfehlung Ihres Arztes oder Ihrer Ärztin.

Sie benötigen drei Fotos aus verschiedenen Blickwinkeln Ihres Hautproblems für eine digitale Diagnose. Die Fotos können in den gebräuchlichen Dateiformaten JPG und PNG hochgeladen werden. Das Hochladen von Fotos als PDF oder Word-Dokument ist nicht möglich.