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Frostbeulen

Was sind Frostbeulen?

Frostbeulen (Periones/Pernionen) sind entzündete, teils schmerzhafte, rot-bläuliche Hautveränderungen, die im Winter aufgrund der niedrigen Temperaturen und des feuchten Wetters auftreten können. Sie treten meist bei Temperaturen um den Gefrierpunkt herum auf, wenn die betroffenen Körperstellen nicht ausreichend vor der Kälte geschützt werden.

Bei betroffenen Personen gehen sie meist mit einer sog. Akrozyanose einher, d. h., dass die Hände bzw. die Füße kalt und blau werden. Dies ist auf eine Störung der Durchblutung der kleinsten Blutgefäße zurückzuführen. 

Meist treten sie akut auf, wenn der Körper für kurze Zeit der Kälte ausgesetzt ist. Man spricht von chronischen Frostbeulen, wenn man sich regelmäßig oder wiederholt in der Kälte aufhält.

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Welche Ursachen haben sie?

Die genaue Ursache der Entstehung von Periones ist nicht bekannt. Vermutet wird aber, dass sich Blutgefäße an ohnehin bereits schlechter durchbluteten Arealen im Körper durch die Kälte zusammenziehen, was zu einer Minderdurchblutung und Unterversorgung mit Sauerstoff führt. Hierdurch kommt es zu Entzündungsreaktionen, aus welchen wiederum die Frostbeule entsteht.

Außerdem neigen auch Menschen, die viel Alkohol und/oder Zigaretten konsumieren, zu diesen Entzündungsreaktionen, da ein Konsum dieser Stoffe die Durchblutung ohnehin stört.

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Wodurch werden sie ausgelöst?

Frostbeulen entstehen bei kalten Temperaturen um Null Grad, also um den Gefrierpunkt herum. Auf die Kälte reagieren die Blutgefäße empfindlich und ziehen sich zusammen. Nässe und Feuchtigkeit fördern ebenfalls die Entstehung, weshalb auch ein feuchtes Klima als Auslöser gilt. Auch starker Wind begünstigt die Entstehung.

Frostbeulen durch Covid

Hautausschläge, die Frostbeulen ähneln, sind eine häufige Begleiterscheinung einer Infektion mit dem Covidvirus SARS-CoV-2

Was sind die Symptome?

Die häufigsten Symptome sind Juckreiz, Rötungen, Schwellungen und Schmerzen an den betroffenen Körperstellen. Ohne eine Behandlung oder Milderung der Symptome können im weiteren Verlauf zusätzlich geschwollene Knoten oder Blasen auf der Haut entstehen. Zu Verfärbungen der Haut und zu Blasen kommt es aber seltener.

Sollte keine Behandlung zur Milderung der Symptome stattfinden, können auch Narben auf der Haut oder sogar Infektionen entstehen.

Welche Hautregionen sind betroffen?

Besonders an Fingern und an den Zehen machen sie sich bemerkbar. Aber auch das Gesicht und die Beine können betroffen sein. Besonders Kinder sind oft betroffen.

Wann muss ich zum Hautarzt oder Hautärztin?

Durch eine Konsultation eines Facharztes oder einer Fachärztin kann eine Diagnose gestellt, und andere Krankheiten ausgeschlossen werden. Zudem kann Ihr Arzt*in Ihnen Cremes und Salben verschreiben, um die Symptome zu lindern. In schweren Fällen ist eine medikamentöse Behandlung notwendig um Folgeschäden der Haut zu verhindern.  

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Wie verläuft die Behandlung?

Die betroffenen Stellen sollten warm und trocken gehalten werden, beispielsweise durch das Tragen von Handschuhen. Auch lauwarmes Wasser kann helfen, die Symptome zu lindern. Auf keinen Fall sollten heißes Wasser oder andere heiße Faktoren, wie beispielsweise die Heizung, die betroffenen Stellen direkt berühren.

Durch Bewegung kann die Durchblutung wieder angeregt werden und die Heilung somit beschleunigen.

In schweren Fällen kann der Arzt oder die Ärztin aber mit kortisonhaltigen Salben und gefäßerweiternden Medikamenten nachhelfen. In der Regel sind diese Entzündungen aber nicht gesundheitsgefährdend und auch nicht ansteckend.

In manchen Fällen klingen die Symptome von selbst nach einiger Zeit ab und die Frostbeulen sind nach wenigen Wochen wieder verschwunden. 

Der ICD-Code für Frostbeulen

Der ICD-Code für Frostbeulen lautet T69.1.

Lesen Sie auch: Ausschlag, Rosazea

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Häufig gestellte Fragen

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