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7 Tipps gegen trockene Haut im Winter
Trockene, rissige und juckende Haut ist ein Problem vieler Menschen im Winter: Was hilft wirklich?

In der kalten Jahreszeit leiden viele Menschen unter Hautveränderungen. Erfahren Sie in diesem Artikel, was die Ursachen für trockene Haut im Winter sind, und lesen Sie, was Sie tun können, damit Ihre Haut gut durch die kalte Jahreszeit kommt.
Warum trocknet die Haut im Winter aus?
Bei tiefen Temperaturen versucht der Körper mit allen Mitteln die Wärme im Körper zu erhalten. Dafür wird die Durchblutung an einigen Stellen vermindert, sodass sich die Poren zusammenziehen und keine Wärme verloren geht. Die verminderte Durchblutung führt jedoch dazu, dass es der Haut an Sauerstoff und Nährstoffen fehlt. Dazu kommt, dass bereits bei niedrigen Plustemperaturen die Talkproduktion eingeschränkt oder sogar komplett eingestellt wird. Dadurch fehlt es der Haut an Fetten, der natürliche Schutzfilm wird schwächer und die Barrierefunktion sowie die Widerstandskraft sinkt.
Die Luftfeuchtigkeit spielt ebenfalls eine wesentliche Rolle. Diese ist im Winter wesentlich geringer als im Sommer, wodurch der Haut Feuchtigkeit fehlt. Die trockene Heizungsluft in Innenräumen entzieht der Haut zusätzliche Feuchtigkeit und auch die großen Temperaturschwankungen von draußen und drinnen sind belastend. Der Winter stellt also eine große Belastung für die Haut dar.
Auf einen Blick: Was fehlt dem Körper bei trockener Haut?
Typische Gründe sind eine geringe Feuchtigkeit und eine verminderte Talkproduktion, dem Körper fehlen somit Fette. Hinzu kommt eine geringere Sauerstoff– und Nährstoffzufuhr. Häufig wirkt sich insbesondere ein Zinkmangel auf die Elastizität der Haut aus.


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Die Symptome: Wie sieht trockene Haut aus?
Die meisten Menschen werden es kennen: Fehlt es dem Körper an Feuchtigkeit, wird die Haut spröde, rau, möglicherweise schuppig, gegebenenfalls reißt sie ein und Rötungen können auftreten. Auch Juckreiz und ein Spannungsgefühl sind typische Begleiterscheinungen.
Handhygiene
In den letzten Jahren ist, durch die Coronapandemie, viel Aufmerksamkeit auf Handhygiene gelegt worden. Expert*innen berichten dadurch einen Anstieg von Handekzemen. Durch das häufige Reinigen wird der natürliche Schutzfilm angegriffen. Die Folge sind trockene, rissige Hände, die anfälliger für Krankheiten sind.
Gut zu wissen:
Häufiges Händewaschen greift die Haut deutlich mehr an als Desinfizieren.
Welche Körperregionen sind häufig betroffen?
Trockene und juckende Haut kann an verschiedenen Körperstellen auftreten. Besonders häufig sind das Gesicht, Hände, Füße, Ellbogen, Unterarme, Schienbeine und Unterschenkel betroffen.
Trockene Lippen
Trockene, spröde oder sogar rissige Lippen kennen viele Menschen. Die besonders dünne und somit empfindliche Haut wird nicht wie andere Körperstellen durch Kleidung bedeckt und dadurch geschützt. Sie ist also ständigen Umwelteinflüssen wie Kälte, Nässe, Wind und Sonneneinstrahlung ausgesetzt. Eine weitere Ursache für Lippenprobleme kann ein Mangel an Vitaminen oder Nährstoffen sein. Typisch sind in diesem Fall auch Risse in den Mundwinkeln. Ursächlich könnte ein Mangel an Vitamin B2, B12, Eisen oder Zink sein.
Ist trockene Haut ein gesundheitliches Problem?
In der Fachsprache wird trockene Haut Xerodermie genannt und ist keineswegs nur ein kosmetisches Problem. Fehlt es der Haut an Fetten, wird der natürliche Schutzfilm schwächer und die Barrierefunktion sowie die Widerstandskraft sinkt. Die Folgen sind nicht nur eine trockene, häufig juckende, möglicherweise sogar schuppige und raue Haut, sondern auch die Gefahr von Hautkrankheiten steigt dadurch.
Gut zu wissen:
Sollte sich Ihre Haut bei richtiger Pflege innerhalb von wenigen Wochen nicht bessern oder sogar verschlechtern, dann ist es ratsam einen Arzt oder eine Ärztin aufzusuchen. Auch wenn weitere Symptome wie Fieber, Schmerzen oder starker Juckreiz auftreten, sollten Sie sich unbedingt ärztliche Hilfe suchen.
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Welche Krankheiten verursachen trockene Haut?
Trockene Haut ist ein Symptom verschiedener Hautkrankheiten. Zum Beispiel bei den Hauterkrankungen Neurodermitis und Schuppenflechte trocknet die Haut an den betroffenen Körperstellen aus. Aber auch bei anderen Krankheiten wie Diabetes oder Nieren- und Lebererkrankungen verliert die Haut häufig an Feuchtigkeit.
Gut zu wissen:
Mit zunehmendem Alter verliert die Haut an Feuchtigkeit. Die richtige Hautpflege wird somit im Alter umso wichtiger.
7 Tipps gegen trockene Haut: Was tun bei trockener Haut?
- Schützen Sie deshalb Ihre Haut mit entsprechender Kleidung, Handschuhen und Mützen, wenn Sie bei kaltem Wetter nach draußen gehen.
- Die richtige Pflege mit reichhaltigen Cremes, welche einen hohen Fettanteil enthalten, sollen Sie natürlich nicht vergessen.
- Vermeiden Sie heiße Duschen oder Bäder. Heißes Wasser trocknet die Haut zusätzlich aus. Besser sind milde Temperaturen.
- Achten Sie auf die richtige Ernährung! Die Wahl der Lebensmittel nimmt ebenfalls Einfluss auf Ihre Haut. Koffein, Alkohol und Salz entziehen dem Körper zum Beispiel Flüssigkeit. Obst und Gemüse hingegen liefern Flüssigkeit.
- Greifen Sie auf Hausmittel zurück. Tragen Sie Milchprodukte wie Quark und Joghurt auf die betroffenen Stellen auf. Diese spenden Feuchtigkeit und lindern das Spannungsgefühl. Auch Olivenöl eignet sich zum Auftrage auf die Haut. Bei spröden, rissigen Lippen wird etwas Honig empfohlen, da dieser eine entzündungshemmende Wirkung besitzt.
- Regelmäßige Bewegung und Sport hilft dabei, die Durchblutung anzuregen und verbessert somit die Nährstoffversorgung Ihrer Haut.
- Viel trinken! Nicht nur äußerlich, sondern auch von innen können Sie ihre Haut mit Feuchtigkeit versorgen.
Auf einen Blick: Was essen und trinken bei trockener Haut?
Eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung sollte Ihren Bedarf an allen Nährstoffen decken. Obst und Gemüse versorgen Sie mit Flüssigkeit und wichtigen Vitaminen. Unter anderem auch Eier, fettiger Fisch, Nüsse und Samen sowie Haferflocken enthalten viele Vitamine und Mineralstoffe, die Ihrer Haut guttun. Durch Wasser und ungesüßte Tees versorgen Sie Ihren Körper mit der nötigen Flüssigkeit.
Fazit
Trockene Haut ist im Winter keine Seltenheit und kommt insbesondere bei niedrigen Außentemperaturen häufig vor. Auf die leichte Schulter sollten Sie eine spröde, trockene und rissige Haut jedoch nicht nehmen, da die angegriffene Haut anfälliger für Krankheiten ist. Neben den jahreszeitbedingten Ursachen können auch andere Erkrankungen sowie ein Mineral-, Vitamin, oder Nährstoffmangel dahinterstecken. Ein Dermatologe oder eine Dermatologin kann Ihnen bei der Therapie von trockener Haut und der Vermeidung von Folgeerkrankungen helfen.
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